Elektrifizierung ohne Netzausbau: Fleetboost bringt mobile Hochleistungs-Ladelösung für E‑Lkw in den Markt – DB Intermodal Services setzt als erster Anwender Maßstäbe

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Elektrifizierung ohne Netzausbau: Fleetboost bringt mobile Hochleistungs-Ladelösung für E‑Lkw in den Markt – DB Intermodal Services setzt als erster Anwender Maßstäbe

Die Fleetbooster ermöglichen sofortige schnelle Ladeleistung ohne Netzausbau, und ohne lange Wartezeiten: flexibel, skalierbar und kurzfristig einsatzbereit.
Die Fleetbooster ermöglichen sofortige schnelle Ladeleistung ohne Netzausbau, und ohne lange Wartezeiten: flexibel, skalierbar und kurzfristig einsatzbereit. 

(Greven, 21. April 2026) Die Zukunft der E‑Lkw ist längst Realität – doch vielerorts bremst die Ladeinfrastruktur den Hochlauf aus. Das deutsche Start-up Fleetboost schafft Abhilfe und bringt mit den mobilen Energiespeicherlösungen Fleetbooster 20 und Fleetbooster 40 eine neue Infrastrukturoption für das Hochleistungsladen von Nutzfahrzeugen wie E-Lkw auf den Markt. Die Fleetbooster ermöglichen sofortige schnelle Ladeleistung ohne Netzausbau, und ohne lange Wartezeiten: flexibel, skalierbar und kurzfristig einsatzbereit. 

Fleetboost ist aus der Praxis der Logistik entstanden. Fehlende Netzanschlüsse, hohe Leistungspreise und langwierige Genehmigungsprozesse erschweren vielerorts den Hochlauf der Elektromobilität im Schwerlastverkehr. „Viele Logistiker wissen gar nicht, wo sie anfangen sollen. Neben der Auswahl des passenden E-Lkw spielen dynamische Stromtarife, PV-Integration und Lastmanagement eine Rolle – das wird schnell komplex“, erklärt Frederik Rumpf, CEO & Co-Founder von Fleetboost. „Unser Ziel war es, ein System zu entwickeln, das sofort funktioniert – ohne dass erst ein Transformator gebaut oder der gesamte Standort infrastrukturell umgerüstet werden muss.”Erster Regelbetrieb mit DB Intermodal Services Ein Vorreiter in der Anwendung ist DB Intermodal Services (DB IS). Gemeinsam mit TFG Transfracht setzt DB IS an ihrem Standort Großbeeren bereits den Fleetbooster 40 für ihre E-Lkw-Flotte ein. Trotz eines Netzanschlusses von nur 100 kW werden Ladeleistungen bis zu 800 kW erreicht. Das intelligente Energiemanagement ermöglicht damit netzunabhängiges, skalierbares Schnellladen auf einem Niveau, das bislang Mittelspannungsanschluss voraussetzte. 

DB IS gilt damit als erster Anwender und Pionier dieser technologischen Lösung im kombinierten Verkehr. Die mobile Batterieplattform unterstützt die Elektrifizierung der ersten und letzten Meile – vom E‑Lkw über Terminalgeräte bis hin zu Reefer‑Containern. Überall dort, wo Energie bisher fehlte oder begrenzt war, wird Elektromobilität nun praktisch umsetzbar.

Wie ein Energiespeicher auf Rädern – flexibel und skalierbar“Fleetboost gibt uns die notwendige Flexibilität, Elektromobilität im kombinierten Verkehr schnell und nachhaltig umzusetzen. So können wir unsere Flotte flexibel und planbar elektrifizieren”, erklärt Michael Heinemann, Geschäftsführer DB Intermodal Services. „Der Fleetbooster funktioniert im Grunde wie ein intelligenter Energiespeicher mit Ladeinfra-struktur auf Rädern“, so Rumpf. „Energie wird langsam ins Batteriesystem eingespeichert und bei Bedarf blitzschnell wieder abgegeben. So lassen sich selbst an schwachen Netzanschlüs-sen mehrere E-Lkw gleichzeitig laden.“

Flexibel & skalierbar – und über die Logistik hinaus einsetzbar Die Fleetbooster 20 und 40 wurden speziell für die Anforderungen von E-Lkw entwickelt, die deutlich höhere Ladeleistungen und Energiemengen benötigen als Pkws. Die Einsatzfelder gehen weit über die Logistik hinaus: Bau, Landwirtschaft, Events, Personenverkehr, Häfen oder Flughäfen – überall dort, wo Energie kurzfristig, flexibel und netzunabhängig bereitstehen muss, bietet der Fleetbooster eine sofort einsatzfähige Lösung.

Mit dem Charging-as-a-Service-Modell bietet Fleetboost wirtschaftliche Flexibilität. Kunden investieren nicht in Hardware oder Infrastruktur, sondern zahlen ausschließlich für die Nutzung. 

Die mobilen Systeme können Strom aus PV- oder Windanlagen aufnehmen, speichern und vor Ort wieder abgeben – etwa für Stapler, Maschinen oder Gebäude über CEE-Ausgänge (125 A, 64 A, 32 A). Damit schaffen sie echte Energieautonomie, ohne Genehmigungsaufwand, ohne Wartezeiten, ohne zusätzlichen Netzausbau.

Fleetboost als Energieplattform für FlottenFleetboost entwickelt sich zum Plattformanbieter für dezentrales Energiemanagement in der Logistik. Das eigene Energie-Managementsystem “Fleetboost Pulse” verbindet Hardware, Stromeinkauf sowie Last- und Flottenmanagement in einer Lösung. 

 

Über DB Intermodal ServicesDB Intermodal Services gehört zur DB Cargo AG und ist auf Container-Depots und Dienstleistungen rund um den Kombinierten Verkehr spezialisiert. Das Unternehmen betreibt Standorte, an denen Container gelagert, repariert und für den Weitertransport vorbereitet werden. So verbindet DB Intermodal Services die Angebote der Bahn mit den Bedürfnissen von Reedereien, Speditionen und verladenen Unternehmen. In Ulm-Dornstadt bündelt DB Intermodal Services die Lagerung von Last- und Leercontainern und arbeitet dabei eng mit dem Umschlagterminal zusammen, an dem Container zwischen Bahn und Lkw wechseln.

Über TFG TransfrachtTFG Transfracht ist Marktführer im containerisierten Seehafenhinterlandverkehr der deutschen Seehäfen. Mit ihrem flächendeckenden AlbatrosExpress-Netzwerk verbindet die TFG Transfracht täglich die Häfen Hamburg, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Koper, Rotterdam und Antwerpen mit über 15.000 Orten in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz. TFG Transfracht ist ein Unternehmen der Deutschen Bahn AG mit einem Transportvolumen von rund 1.000.000 TEU (2023).